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24. Januar 2010 - Hanna und Hans haben ihren 35. Hochzeitstag!!
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| Das treiben wir in unserer Freizeit - mit Berichten und Bildern für Interessierte
(auf die Animationen klicken) Musik ... Wandern ... Radfahren ... Fotografieren ... Faulenzen im Garten ... Joggen ... |
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Gleitschirmfliegen und Urlaub |
Skaten
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Das Höchste Gut auf Erden ist die Gesundheit PRIVAT |
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und noch zwei schlaue Sprüche zum Abschluß:Unterschätze nie die Macht dummer Menschen ... die einer Meinung sind************ Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es (Arthur Schopenhauer) |
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Bilder...Laufen (Text: Hans Breuer)
Eine mir sehr häufig gestellte Frage ist; wie bis du auf die Idee gekommen,
Marathon zu laufen? Die Antwort ist sehr leicht. Auslöser war ein Artikel
im Kölner EXPRESS 1996. Im Oktober 1997 ist der 1.Ford Köln Marathon
geplant. |
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| Nach kurzer Pause und Dehnen habe ich den Lauf fortgesetzt. Ein weiterer km war geschafft, doch wieder diese Schmerzen. Tief enttäuscht habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht. Am nächsten Tag ein neuer Test. Doch diesmal mit bandagierten Füßen. Dieses mal waren es schon 2km, bevor mich starke Rückenschmerzen zum Abbrechen zwangen. Nach einigen Dehnübungen setzte ich den Lauf fort, mußte aber noch mehrmals Pausen einlegen. Die ersten 5km waren geschafft in einer Zeit; vergessen wir es. Was tun? Abnehmen! Ich bin zu schwer. F.d.H. kam nicht in Frage, also wurde die Ernährung umgestellt. Wurst, Fleisch, und Fette wur den reduziert. Auf Weißmehlprodukte (Brötchen, Grau und Weißbrot) und Soßen wurde ganz verzichtet. Mein Gewicht blieb relativ konstant. Erst als ich auch den Bierkonsum gänzlich einstellte, purzelten die Pfunde. Die Füße immer noch bandagiert,(und das bis zum ersten Marathon) wurde weiter trainiert. Die ersten 10 km in einer Stunde waren schon ein Erfolgerlebnis. Wie geht es weiter? Jetzt brauchte ich Fachinformationen. Wie gut, das man einen marathonerfahrenen Gartennachbarn hat. Kurz und gut, je mehr Informationen man erhält, sei es aus Gesprächen oder aus Fachblättern, je mehr geht es an die Psyche. Irgendwann versuchte ich die ersten 15 km. Nach ca.14 km wollte ich noch einen kleinen Spurt hinlegen, nur bis zur nächsten Laterne gut 100m. Doch was war das? So sehr ich mich auch anstrengtem, es war kein Beschleunigen möglich. Der Akku war leer. Am gleichen Abend bin ich mit meiner Frau noch in die Stadt gefahren, die Treppen runter zur U.Bahn, waren die Hölle. Ohne jede Kraft in den Beinen mußte ich mich am Geländer abstützen. Die Basis war gelegt, 15km in 1.5 Std - da kann man aufbauen. Mit kurzen Tempoläufen steigerte ich meine Grundgeschwindigkeit. Nach weiteren 2 Monaten schaffte ich die 15 km in 1Std und 15 min. Das nächste Ziel war der Halbmarathon. In meinem Arbeitskollegen Thomas, fand ich einen gleichstarken Trainingspartner. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen beschlossen wir uns eine Strecke aus- zusuchen die über die Distanz von 21,5km ging. Start war in Nippes und das Ziel war Zons am Rhein. Unsere Frauen fuhren mit ihren Rädern als Betreuer und Wasserträger mit. Um keinen Einbruch zu riskieren beschlossen wir nicht schneller als 5min und 50sec pro km zu laufen. Auch dieser Plan ging auf. Bei dem Gedanken die Strecke zweimal laufen zu müssen wurde es uns schon anders. Jetzt mu0ten längere Läufe eingeplant werden, denn 2 mal 30km sollten es schon vor dem Marathon sein, was uns aber nie gelungen ist. Die längste Strecke war so gut 28km. Das Ziel den Marathon unter 4Std zu schaffen, war das Ziel. Gut informiert durch Fachzeitschriften und ausgerüstet mit einem Pulsfrequenzmesser (der Puls sollte auf keinen Fall höher als 140 schlagen) war es endlich soweit. Ehrlich gesagt spielte sich der erste Marathon nur im Kopf ab. Nicht zu schnell angehen, genügend trinken, nicht vergessen den Puls zu kontrolieren, grausam. Bis zum Halbmarathon lief alles perfect. Nun ging es auf Nippes zu, die Laufstrecke führte an meiner Wohnung vorbei. Km 31. Meine Frau hatte extra ein Banner an die Fenster gehangen, mit der Aufschrift "Hans du schaffst es", aber ich habe nichts gesehen. Auch hier war ich noch im Zeitlimit. Der Jubel war groß als ich vor unserer Haus- türe vorbeikam. Wie gerne wäre ich jetzt ausgestiegen, doch ich hatte keine Chance. Meine Tochter kam direkt auf mich zu und meinte:"Komm, Papa nicht stehen bleiben. Ich habe dein Getränk, deinen Power- riegel, ich laufe ein Stück mit." Nach weiteren 2 km mußte ich eine kurze Auszeit nehmen, die Waden dehnen und schon ging es in kleineren Schritten weiter. Ach ja, meine Tochter war immer noch dabei. Nach weiteren 5km, meine Tochter hat immer noch nicht aufgegeben (sie fand das ganze unheimlich geil), stellte ich die Frage:"Laufen wir noch oder gehen wir schon?" Nun wir haben uns geeinigt, das es noch laufen war. Das Ziel vor Augen verabschiedete sich meine Tochter an der Severinsbrücke. Ich setzte meinen Lauf unter Anfeuerung begeisteter Zuschauer fort und erreichte das Ziel nach 4:32:23Std. Meine Tochter hatte sich noch mal aufgerappelt und ist dann doch noch bis ins Ziel gelaufen. Mit den aufmunternden Worten:Toll, das du es geschafft hast, bekam sie auch eine Medaille (es wußte ja keiner das sie "nur 12 km gelaufen war - untrainiert") und war drei Tage k.o. Meinen 2ten Marathon in Köln schaffte ich in 3:58:32Std. |
| Übrigens - meine Frau
zum ersten mal dabei 5:05:25Std. Beim dritten Marathon in Köln betreute ich die Gilden-Kölsch-Staffel. Die Zeit 3:53:14Std. 2001, 2002, 2003 und 2004 waren wir - meine Frau und ich - wiederum in Köln dabei Bilder |
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